Großen Tannen klettern auf den vierten Tabellenplatz

Großen Tannen klettern auf den vierten Tabellenplatz

M1 20150417

Am 17.April standen die Großen Tannen letztmalig für die Saison 2014/2015 im Thalheimer Sportlerheim auf dem Feld. Die Gegner des Abends waren die Volleyballfreunde aus Antonsthal und Beutha. In der Hinrunde bezwangen die Männer um Kapitän Martin Glaske in Stollberg beide Teams. Die Voraussetzungen des Hin- und Rückrundenspieltages waren jedoch sehr unterschiedlich. Zum einen war in Stollberg Sportfreund Stöckel noch mit von der Partie, der aus gesundheitlichen Gründen Anfang März die Volleyballschuhe an den Nagel hing. Desweiteren hatten die Antonsthaler ein arges Personalproblem und die Beuthaer waren noch relativ unerfahren in der Erzgebirgsliga. Auch die Tabellensituation vor dem siebten Spieltag versprach drei spannende Spiele.

Dank „Ronny Mädler Photography“ wurden zuvor Spieler- und Mannschaftsfotos sowie während der Thalheimer Spiele insgesamt satte 917 Fotos geschossen. Wir dürfen gespannt sein! In Kürze werden diese Fotos auf der homepage präsentiert.

1. Spiel: SV Tanne Thalheim – SV Antonsthal 1950     0 : 2     20:25   19:25

Vom Anpfiff bis zum Abpfiff des gesamten Vergleiches gab es ein deutliches Thalheimer Problem, die Annahme! Der amtierende Meister Antonsthal konnte sich sehr schnell eine Führung erspielen und baute diese zwischenzeitlich bis auf sieben Punkte aus. In der Auszeit der Hausherren bei 15:22 wurde klar und unmissverständlich auf die mangelhafte Annahme und das fehlende Miteinander hingewiesen. Der Rückstand konnte in der Folge verringert werden und somit sahen sich die Gäste gezwungen bei 20:23 ebenfalls eine Auszeit zu nutzen, um den Lauf der Grün-weißen zu stoppen. Schlecht für die Tannen, jedoch taktisch klug von den Gästen. Antonsthal erhielt das Aufschlagsrecht nach dem folgenden Ball zurück und verwandelte den ersten Satzball zum Satzsieg.

Nach dem Seitenwechsel war eine klare Thalheimer Steigerung in der Bewegung und dem Willen zu erkennen. Stets konnte Antonsthal die Hausherren mit drei Punkten auf Abstand halten und auch die beiden Auszeiten bei 10:13 und 17:20 brachten keine Veränderung des Spielverlaufs. Verdient gewannen die Gäste diesen Vergleich mit 0:2.

2. Spiel: SV Tanne Thalheim – TSV 1957 Beutha     2 : 1     17:25   25:20   25:23

„Nun aber!“ dachten sich die Tannen und gingen mit breiter Brust und dem Blick nach vorn in den zweiten Vergleich des Abends. Doch schnell kam die Ernüchterung! Die Anzeigetafel zeigte zwischenzeitlich 04:11, 06:17, 10:20 und die Moral der Drei-Tannen-Städter war schon fast am Boden. Es fehlte einfach das Quäntchen Glück. Mit einem deutlichen Punkteabstand verlor man den dritten Satz dieses Heimspieltages. „Egal was bis jetzt passiert ist, vergessen wir es…!“ Ohne Gedanken an den ersten Satz, mit freiem Kopf und mit der Unterstützung der anwesenden Zuschauer im Rücken gingen die Grün-weißen auf das Feld. Wie ausgewechselt spielten die Tannen auf, ergriffen das Zepter und gaben es zu keiner Zeit aus der Hand. Auch die vielen Beuthaer Aufschlagfehler spielten mit in die Karten und die Gästeauszeiten bei 11:06 und 21:15 änderten nichts am Verlauf. Deutlich, wenn auch nicht mit acht Punkten, bejubelten die Tholmer ihren ersten Satzgewinn. Der Entscheidungssatz begann wie der Erste! Bei einem Punktestand von 04:08 versuchte Glaske mit einer Auszeit und einer konkreten Ansprache seine Mannen wieder zu erwecken. Seitenwechsel bei 08:13. Mühsam und langsam kam nun der Thalheimer Zug in Fahrt und die Aufholjagt begann. Machte Beutha einen Punkte, machten die Tannen danach zwei. Bei 17:18 versuchten die Gäste es mit einer Auszeit, doch der Zug blieb auf Geschwindigkeit. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als die Hausherren die Führung übernahmen und diese ausbauten. Doch kurz vor dem Ziel stockte der Motor und aus einem 22:19 wurde ein 22:23! Auszeit „SV Tanne“. Die Tannen hielten dem Beuthaer Sturm stand und kämpften dagegen. Ausgleich 23:23. Und auch der nächste Punkt ging an die Tholmer. „Satz- und Spielball Thalheim“. Durch eine schlechte Annahme und Uneinigkeit im Team fiel der Ball einfach auf der gegnerischen Seite zu Boden und der Kampf hatte ein positives Ende.

3. Spiel: SV Antonsthal 1950 – TSV 1957 Beutha     2 : 0     25:17   25:11

Durch die Nullrunde der Beuthaer und den zwei verbuchten Punkten auf das Thalheimer Konto, steht die SG Thalheim/Brünlos I nun auf dem vierten Tabellenplatz.

Mannschaftskader: Andreas Kunze, Karsten Rathke, Tom Gottwald, Norman Wetzel, Martin Glaske, Jochen Bochmann und Marcel Fabian

Am 8. Mai, dem letzten Spieltag dieser Saison, fahren die Großen Tannen nach Breitenbrunn. Der Hinrundenspieltag war sehr ausgeglichen. Die Tannen besiegten die Breitenbrunner aber unterlagen den Bockauern, die wiederum gegen die Breitenbrunner verloren. Wo können sich die Tannen letztendlich platzieren? Sollten die Grün-weißen beide Spiele verlieren, würden sie auf den sechsten Tabellenplatz abrutschen. Sollten die Tholmer jedoch beide Vergleiche gewinnen, Drebach/Venusberg sowie Antonsthal Schützenhilfe leisten und Wildenau/Schwarzenberg besiegen, würde man wie vergangenes Jahr symbolisch die Bronzemedaille erhalten.


Verkehrte Welt hingegen bei den anderen Aufeinandertreffen der Erzgebirgsliga

An sich schien die Frage: Wer wird Meister und wer steigt ab, schon vor dem 7.Spieltag geklärt zu sein. Doch weit gefehlt…

Die erste Überraschung gab es in Breitenbrunn. Hier spielten die zwei abstiegsgefährdeten Mannschaften Breitenbrunn und Erla-Crandorf sowie der Tabellenzweite Wildenau/Schwarzenberg. Letztere musste mit ansehen, wie die Erla-Crandorfer der Heimmannschaft ein 2:1 abtrotzten. Die Nerven lagen blank, als es im 3.Satz 26:26 stand und Erla dann mit 28:26 den zweiten Sieg der Saison feiern konnten. Die Breitenbrunner nahmen den Frust mit ins Spiel gegen Wildenau und der Tabellenzweite kam überhaupt nicht ins Spiel. Die „Brunner“ spielten Wildenau regelgerecht an die Wand und die erreichten in keinem Satz 20 Punkte. Jetzt musste der Tabellenletzte auf das Parkett und Erla setzte Wildenau von Anfang an unter Druck. Für Wildenau lief es etwas besser, aber wer eine 19:16 Führung nicht mit einem Sieg abschließt, der brauch sich dann über die 2:0 Niederlage nicht zu wundern.

SV Eisen Erla-Crandorf – SG Breitenbrunn     2 : 1

SV Eisen Erla-Crandorf – WSG SZB-Wildenau     2 : 0

SG Breitenbrunn                 : WSG SZB-Wildenau     2 : 0

In der schwer zu spielenden Halle von Bockau trafen neben der Heimmannschaft Tabellenführer Drebach/Venusberg und Zschopau aufeinander. Drebach konnte den ersten Satz gegen Bockau noch knapp für sich mit 27:25 entscheiden, doch dann lief es bei den Männern von den Krokuswiesen nicht mehr so gut. Bockau kam immer besser in Schwung und gewann die restlichen zwei Sätze. Auch gegen Zschopau gab es für Bockau einen Fehlstart, doch im zweiten Satz deklassierten die Bockauer die Zschopauer mit 25:06 Punkten. Am Ende dann ein sicherer Sieg für die Gastgeber. Drebach konnte mit einem Sieg über Zschopau seinen ersten Tabellenplatz noch halten. Beim 2:1 Sieg musste sich Drebach aber schon mächtig strecken.

SG Bockau/Lauter – VV Drebach/Venusberg     2 : 1      

SG Bockau/Lauter – TSV Zschopau     2 : 1

VV Drebach/Venusberg – TSV Zschopau     2 : 1

Die Aussichten für den letzten Spieltag haben sich etwas geändert, bleiben aber auf jeden Fall spannend. So treffen die drei führenden Mannschaften Wildenau/Schwarzenberg, Antonsthal und Drebach/Venusberg in Schwarzenberg aufeinander und ermitteln den Regionalmeister. Es gibt deren viele Möglichkeiten, eine kuriose sei erwähnt: Gewinnt Wildenau/Schwarzenberg beide Spiele und Antonsthal eins, haben drei Mannschaften die gleiche Punktzahl von 22. Aber warten wir ab!

Auch der Kampf gegen den Abstieg ist von Spannung und vielen Varianten geprägt. Zu den Kandidaten zählen Erla-Crandorf (6), Breitenbrunn (8) und Zschopau (10). Aber selbst Erla mit den wenigsten Punkten hat die Chance, mit zwei Siegen das Blatt noch zu wenden.

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